Einleitung: Pinterest verstehen und für dich nutzen
Du hast einen Blog, möchtest deine Inhalte bekannter machen oder dir langfristig ein Online-Business aufbauen? Dann bist du vielleicht schon auf Pinterest aufmerksam geworden. Doch wenn du die Plattform zum ersten Mal nutzt, stellen sich schnell einige Fragen: Wie funktioniert Pinterest eigentlich? Wie werden die eigenen Inhalte gefunden? Und wie kannst du Pinterest nutzen, um mehr Menschen auf deine Website zu bringen?
Vielleicht hast du bisher gedacht, Pinterest sei einfach eine Plattform, auf der man schöne Bilder, Rezepte oder Einrichtungsideen sammelt. Tatsächlich kann Pinterest aber noch viel mehr sein. Du kannst die Plattform nutzen, um Inspiration zu entdecken, deine eigenen Inhalte zu präsentieren und interessierte Menschen auf deinen Blog oder deine Website zu führen.
Das Besondere daran: Pinterest funktioniert nicht genau wie Instagram oder TikTok. Statt ausschließlich auf aktuelle Beiträge und persönliche Profile zu setzen, spielt die Suche nach Ideen und Lösungen eine wichtige Rolle. Menschen suchen beispielsweise nach Spartipps, Rezepten, Einrichtungsideen, Lernmethoden oder Möglichkeiten, online Geld zu verdienen.
Genau darin liegt eine Chance für Blogger und Online-Unternehmer.
In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie Pinterest funktioniert, wie du deine ersten Pins veröffentlichst und worauf du achten solltest, wenn du mit Pinterest mehr Besucher auf deine Website bringen möchtest.
1. Was ist Pinterest überhaupt?
Pinterest ist eine visuelle Such- und Inspirationsplattform. Nutzer können dort nach Ideen suchen, interessante Inhalte speichern und eigene Sammlungen anlegen.
Diese Sammlungen werden Pinnwände genannt. Auf ihnen kannst du beispielsweise Rezepte, Wohnideen, Finanztipps oder Inspirationen für dein nächstes Projekt organisieren.
Die einzelnen Inhalte heißen Pins. Ein Pin kann aus einem Bild, einer Grafik oder einem Video bestehen. Häufig enthält er eine kurze Überschrift, die verrät, worum es geht. Wenn du einen Blog betreibst, kannst du einen Pin außerdem mit dem passenden Artikel auf deiner Website verlinken.
Ein einfaches Beispiel:
Du schreibst einen Blogartikel mit dem Titel „10 Spartipps, mit denen du im Alltag Geld sparen kannst“. Anschließend gestaltest du einen passenden Pinterest Pin mit einer ansprechenden Überschrift und verlinkst ihn mit deinem Artikel.
Sucht jemand auf Pinterest nach Spartipps und entdeckt deinen Pin, kann diese Person darauf klicken und zu deinem Blog gelangen.
So kann Pinterest dazu beitragen, dass mehr Menschen deine Inhalte entdecken.
Pinterest ist nicht einfach Instagram
Auf den ersten Blick wirken beide Plattformen ähnlich, weil Bilder und Videos im Mittelpunkt stehen. Trotzdem verfolgen Nutzer häufig unterschiedliche Ziele.
Auf Instagram möchten viele Menschen anderen Personen, Marken oder Unternehmen folgen und deren aktuelle Beiträge sehen. Auf Pinterest suchen Nutzer dagegen oft gezielt nach Ideen, Anleitungen oder Lösungen für ein bestimmtes Problem.
Das bedeutet für dich: Du musst nicht unbedingt eine große persönliche Community aufbauen, bevor deine Inhalte entdeckt werden können. Auch neue Accounts können mit passenden Inhalten Reichweite erzielen. Wie viel Reichweite ein Pin tatsächlich bekommt, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab und lässt sich nicht garantieren.
Merke: Pinterest ist nicht nur ein Ort, an dem du Inhalte veröffentlichst. Es ist auch eine Möglichkeit, Menschen zu erreichen, die sich bereits für bestimmte Themen interessieren.
2. Wie funktioniert Pinterest für Blogger?
Wenn du einen Blog betreibst, kannst du Pinterest als zusätzlichen Kanal nutzen, um deine Artikel bekannt zu machen.
Dafür brauchst du nicht jeden Tag neue Blogartikel zu schreiben. Stattdessen kannst du vorhandene Inhalte aufgreifen und daraus verschiedene Pins gestalten.
Der Ablauf ist grundsätzlich einfach:
- Du veröffentlichst einen hilfreichen Artikel auf deinem Blog.
- Du erstellst einen Pinterest Pin, der zum Thema des Artikels passt.
- Du ergänzt eine verständliche Überschrift und relevante Suchbegriffe.
- Du verlinkst den Pin mit dem passenden Blogartikel.
- Interessierte Nutzer entdecken den Pin und können auf deine Website gelangen.
Angenommen, du betreibst einen Finanzblog wie MoneyLifa. Du veröffentlichst einen Artikel über finanzielle Freiheit. Dazu könntest du unterschiedliche Pins gestalten, beispielsweise mit den Titeln „Finanzielle Freiheit: So fängst du an“, „5 Schritte zu mehr finanzieller Unabhängigkeit“ oder „Deine Finanzen besser organisieren“.
Alle Pins können auf denselben Artikel verweisen, sofern sie inhaltlich dazu passen.
Dadurch kannst du verschiedene Gestaltungsideen und Formulierungen testen, ohne jedes Mal einen neuen Blogartikel schreiben zu müssen.
Warum Pinterest für langfristige Inhalte interessant ist
Ein Blogartikel kann über Suchmaschinen oder andere Kanäle Besucher erreichen. Pinterest bietet dir eine weitere Möglichkeit, deine Inhalte sichtbar zu machen.
Ein Pin muss nicht ausschließlich am Tag seiner Veröffentlichung interessant sein. Er kann auch später noch entdeckt werden, wenn Nutzer nach passenden Themen suchen oder Pinterest ihnen relevante Inhalte empfiehlt.
Allerdings ist auch Pinterest keine Garantie für dauerhaften Traffic. Manche Pins erhalten wenig Aufmerksamkeit, während andere über längere Zeit Besucher bringen können. Deshalb lohnt es sich, regelmäßig zu testen, welche Themen und Designs bei deiner Zielgruppe funktionieren.
3. Was sind Pins und Pinnwände?
Damit du Pinterest richtig nutzen kannst, solltest du die wichtigsten Begriffe kennen.
Was ist ein Pin?
Ein Pin ist ein einzelner Inhalt auf Pinterest. Bei Bloggern handelt es sich häufig um eine Grafik, die auf einen Blogartikel verweist.
Ein guter Pin sollte auf den ersten Blick vermitteln, welches Problem er behandelt oder welchen Nutzen der verlinkte Inhalt bietet.
Beispiele für einen Finanzblog sind:
- „So sparst du Geld im Alltag“
- „Wie funktioniert ein Haushaltsbudget?“
- „Online Geld verdienen: 10 Möglichkeiten“
- „Investieren mit wenig Geld: So gelingt der Einstieg“
Achte darauf, dass die Überschrift zum tatsächlichen Inhalt deiner Website passt. Wenn ein Pin etwas verspricht, das der verlinkte Artikel nicht einlöst, kann das Besucher enttäuschen.
Was ist eine Pinnwand?
Eine Pinnwand ist eine Sammlung, auf der du thematisch passende Pins organisierst.
Für einen Finanzblog könnten deine Pinnwände beispielsweise so aussehen:
- Geld sparen im Alltag
- Finanzielle Freiheit
- Online Geld verdienen
- Investieren für Anfänger
- Money Mindset und persönliche Entwicklung
Wähle klare Namen, die den Inhalt der Pinnwand verständlich beschreiben. So wissen Besucher sofort, welche Themen sie dort erwarten können.
Du solltest außerdem darauf achten, dass deine Pinnwände zu deinen tatsächlichen Inhalten passen. Eine übersichtliche Themenstruktur ist sinnvoller als zahlreiche Pinnwände ohne klaren Zusammenhang.
4. Warum solltest du ein Pinterest-Business-Konto nutzen?
Wenn du Pinterest für deinen Blog oder dein Online-Business einsetzen möchtest, ist ein Business-Konto eine sinnvolle Wahl.
Damit kannst du unter anderem auf Pinterest Analytics zugreifen. Dort erhältst du Informationen darüber, wie deine Inhalte auf der Plattform abschneiden.
Je nach verfügbarer Funktion und Konto kannst du beispielsweise Kennzahlen wie Impressionen, Speicherungen und ausgehende Klicks betrachten.
Diese Zahlen helfen dir dabei, besser einzuschätzen, welche Inhalte Aufmerksamkeit erhalten und welche Pins tatsächlich Besucher auf deine Website bringen.
Wenn du bereits ein privates Pinterest-Konto hast, prüfe, ob du es in ein Business-Konto umwandeln kannst. Die genauen Einstellungsmöglichkeiten können sich im Laufe der Zeit ändern.
Welche Kennzahlen sind wichtig?
Nicht jede Zahl sagt dasselbe aus.
Impressionen: Sie zeigen, wie häufig deine Pins auf Pinterest eingeblendet wurden. Eine Impression bedeutet nicht automatisch, dass jemand deinen Pin bewusst betrachtet hat.
Speicherungen: Sie zeigen, wie häufig Nutzer einen Pin auf einer Pinnwand gespeichert haben. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass der Inhalt für sie interessant ist.
Ausgehende Klicks: Diese Kennzahl ist besonders wichtig, wenn du Menschen auf deinen Blog bringen möchtest. Sie zeigt, wie häufig Nutzer über einen Pin zu einer externen Zielseite weitergeklickt haben.
Wenn dein Ziel mehr Blogbesucher sind, solltest du deshalb nicht ausschließlich auf die Impressionen schauen. Ein Pin mit vielen Einblendungen kann weniger Websitebesucher bringen als ein Pin mit einer kleineren, aber interessierten Zielgruppe.
5. Wie findest du die richtigen Pinterest-Keywords?
Pinterest wird von vielen Menschen wie eine Suchmaschine verwendet. Deshalb solltest du dir überlegen, welche Begriffe deine Zielgruppe eingeben könnte.
Wenn du einen Artikel über das Sparen veröffentlichst, reicht es nicht unbedingt, deinen Pin nur mit einem allgemeinen Begriff wie „Geld“ zu versehen.
Überlege stattdessen, wonach jemand suchen würde, der eine konkrete Lösung benötigt.
Mögliche Suchbegriffe sind:
- Geld sparen im Alltag
- Spartipps für Anfänger
- Haushaltsbudget erstellen
- Fixkosten reduzieren
- monatliche Ausgaben senken
Solche konkreten Suchanfragen können dir helfen, deine Inhalte besser auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe auszurichten.
So findest du passende Keywords
Gib dein Hauptthema in die Pinterest-Suche ein und beobachte, welche ergänzenden Suchbegriffe und Vorschläge angezeigt werden. Diese können dir Ideen für weitere Themen und Formulierungen liefern.
Du kannst außerdem die Überschriften erfolgreicher thematisch passender Pins untersuchen. Verwende diese als Inspiration, ohne Texte oder Designs einfach zu kopieren.
Platziere deine wichtigsten Suchbegriffe anschließend natürlich an passenden Stellen, zum Beispiel:
- in der Pin-Überschrift,
- in der Pin-Beschreibung,
- im Titel der passenden Pinnwand,
- im Blogartikel selbst.
Vermeide es, möglichst viele Keywords wahllos aneinanderzureihen. Deine Texte sollten für Menschen verständlich bleiben.
6. Wie erstellst du deinen ersten Pinterest Pin?
Du brauchst keine professionelle Designausbildung, um einen Pinterest Pin zu gestalten. Wichtig ist vor allem, dass der Inhalt gut lesbar ist und zum verlinkten Artikel passt.
Ein mögliches Werkzeug dafür ist Canva. Dort kannst du eigene Grafiken gestalten und vorhandene Vorlagen als Ausgangspunkt nutzen.
Schritt 1: Wähle ein klares Thema
Entscheide dich zunächst für einen konkreten Blogartikel.
Wenn du beispielsweise einen Beitrag über finanzielle Freiheit geschrieben hast, sollte dein Pin genau dieses Thema aufgreifen und nicht gleichzeitig mehrere unterschiedliche Themen behandeln.
Schritt 2: Formuliere eine verständliche Überschrift
Die Überschrift sollte sofort zeigen, was Leser erwartet.
Statt eines sehr allgemeinen Titels wie „Finanzen“ könntest du schreiben: „Finanzielle Freiheit: 5 Schritte für deinen Start“.
Achte darauf, dass die Überschrift nicht zu lang wird und auch auf einem Smartphone gut lesbar bleibt.
Schritt 3: Gestalte den Pin übersichtlich
Verwende gut lesbare Schriftarten, passende Farben und ausreichend Abstand zwischen den Elementen.
Zu viele Schriftarten, kleine Texte oder überladene Grafiken können dazu führen, dass die eigentliche Botschaft untergeht.
Wenn du einen Finanzblog betreibst, kann es außerdem hilfreich sein, eine wiedererkennbare Farbpalette zu verwenden. Deine Pins müssen nicht alle gleich aussehen, sollten aber insgesamt zu deiner Marke passen.
Schritt 4: Ergänze die passende Verlinkung
Verlinke deinen Pin mit dem Blogartikel, auf den sich die Überschrift bezieht.
Wenn dein Pin „10 Spartipps für den Alltag“ verspricht, sollten Besucher nach dem Klick auch tatsächlich bei deinem Artikel über Spartipps landen.
Prüfe vor der Veröffentlichung, ob der Link funktioniert und die richtige Seite öffnet.
Schritt 5: Veröffentliche deinen Pin
Ergänze einen passenden Titel und eine natürliche Beschreibung mit relevanten Suchbegriffen. Wähle außerdem eine thematisch passende Pinnwand.
Nach der Veröffentlichung kannst du beobachten, wie sich die Kennzahlen entwickeln. Gib deinen Inhalten etwas Zeit und vergleiche verschiedene Pins miteinander, statt nach wenigen Tagen voreilige Schlüsse zu ziehen.

7. Wie oft solltest du auf Pinterest posten?
Viele Anfänger fragen sich, wie viele Pins sie täglich veröffentlichen müssen, um erfolgreich zu sein.
Eine feste Anzahl, die für jeden Account garantiert funktioniert, gibt es nicht. Deine Möglichkeiten hängen unter anderem davon ab, wie viele Inhalte du hast, wie viel Zeit dir zur Verfügung steht und wie gut du deine Pins gestalten kannst.
Gerade am Anfang ist es sinnvoller, einen machbaren Rhythmus zu entwickeln, als sich mit einer hohen Veröffentlichungszahl unter Druck zu setzen.
Du könntest beispielsweise damit beginnen, regelmäßig neue Pins zu deinen vorhandenen Blogartikeln zu erstellen. Teste unterschiedliche Überschriften und Designs und beobachte, welche Inhalte besonders häufig gespeichert oder angeklickt werden.
Wichtig ist, dass deine Pins einen echten Mehrwert bieten. Veröffentliche nicht einfach möglichst viele nahezu identische Grafiken, nur um eine bestimmte Anzahl zu erreichen.
Qualität und Regelmäßigkeit statt unnötigem Druck
Wenn du nur wenig Zeit hast, kannst du mehrere Pins im Voraus gestalten und die Veröffentlichung planen, sofern dir die entsprechenden Funktionen zur Verfügung stehen.
Ein einfacher Redaktionsplan hilft dir dabei, den Überblick zu behalten. Notiere dir beispielsweise, welche Blogartikel du bereits beworben hast, welche Pin-Varianten du erstellt hast und welche Themen du als Nächstes testen möchtest.
So kannst du Pinterest Schritt für Schritt in deinen Alltag integrieren.
8. Wie lange dauert es, bis Pinterest Ergebnisse bringt?
Pinterest ist keine Plattform, auf der du mit jedem neuen Pin sofort viele Besucher erwarten solltest.
Manche Inhalte erhalten relativ schnell Aufmerksamkeit. Andere entwickeln sich langsamer oder werden kaum ausgespielt. Das kann von Thema, Gestaltung, Suchbegriffen, Zielgruppe und weiteren Faktoren abhängen.
Wenn du mit Pinterest langfristig Besucher auf deinen Blog bringen möchtest, solltest du die Plattform deshalb als fortlaufenden Prozess betrachten.
Veröffentliche hilfreiche Inhalte, beobachte deine Ergebnisse und passe deine Strategie bei Bedarf an.
Statt nach wenigen Tagen alles infrage zu stellen, kannst du dir regelmäßig folgende Fragen stellen:
- Welche Themen werden besonders häufig gespeichert?
- Welche Pins bringen ausgehende Klicks?
- Welche Überschriften wecken Interesse?
- Welche Blogartikel erhalten bisher wenig Aufmerksamkeit?
- Welche Inhalte könnte ich mit einem neuen Pin erneut vorstellen?
Die Antworten helfen dir dabei, deine nächsten Schritte gezielter zu planen.
Denke auch daran: Mehr Pinterest-Reichweite bedeutet nicht automatisch mehr Einnahmen. Wenn du deinen Blog monetarisieren möchtest, spielen zusätzlich die Qualität deiner Inhalte, die Bedürfnisse deiner Zielgruppe und ein passendes Angebot eine Rolle.
9. Diese Pinterest-Anfängerfehler solltest du vermeiden
Gerade zu Beginn ist es normal, Fehler zu machen. Einige davon lassen sich jedoch leicht vermeiden.
Fehler 1: Pins ohne klare Botschaft erstellen
Wenn Besucher nicht erkennen, worum es in deinem Pin geht, fehlt ihnen ein Grund, darauf zu klicken.
Wähle deshalb eine verständliche Überschrift und konzentriere dich auf ein Thema.
Fehler 2: Keywords vergessen
Pinterest muss den Inhalt deines Pins einordnen können. Eine aussagekräftige Beschreibung und passende Suchbegriffe können dabei helfen, das Thema klar zu vermitteln.
Fehler 3: Den falschen Link verwenden
Achte darauf, dass dein Pin zur richtigen Zielseite führt. Ein Pin über Spartipps sollte nicht auf eine thematisch unpassende Startseite verlinken, wenn du den passenden Artikel direkt anbieten kannst.
Fehler 4: Nur auf Impressionen achten
Hohe Impressionen können erfreulich sein. Wenn dein Ziel aber mehr Besucher auf der Website sind, solltest du auch die ausgehenden Klicks betrachten.
Fehler 5: Zu früh aufgeben
Nicht jeder Pin wird erfolgreich sein. Das bedeutet nicht automatisch, dass Pinterest für deinen Blog ungeeignet ist.
Nutze deine bisherigen Ergebnisse, um neue Varianten zu testen und deine Inhalte zu verbessern.
Fehler 6: Zu viele Dinge gleichzeitig verändern
Wenn du bei jedem Pin das Thema, das Design, die Überschrift und die Beschreibung gleichzeitig veränderst, wird es schwieriger zu erkennen, was einen Unterschied gemacht haben könnte.
Teste nach Möglichkeit einzelne Elemente gezielt und vergleiche deine Ergebnisse über einen angemessenen Zeitraum.
10. Pinterest lernen: Musst du dir alles selbst beibringen?
Du kannst die Grundlagen von Pinterest kostenlos kennenlernen. Viele Informationen findest du direkt auf der Plattform und durch das Ausprobieren eigener Pins.
Trotzdem kann der Einstieg zunächst unübersichtlich sein. Vielleicht fragst du dich, welche Schritte du zuerst erledigen solltest, wie du passende Keywords findest oder wie du deine Pins sinnvoll mit deinen Blogartikeln verknüpfst.
Wenn du dir eine strukturierte Anleitung wünschst, kann ein Einsteigerkurs eine mögliche Unterstützung sein. Dabei solltest du vor dem Kauf prüfen, welche Themen behandelt werden, für welches Erfahrungsniveau der Kurs gedacht ist und ob die Inhalte zu deinen Zielen passen.
Meine Empfehlung für deinen Einstieg
Wenn du Pinterest Schritt für Schritt lernen möchtest, kannst du dir den Pin Starter von Annika Rojas Gonzalez ansehen.
Der Kurs kann für dich interessant sein, wenn du dir eine geführte Einführung wünschst, statt alle Informationen einzeln zusammensuchen zu müssen. Informiere dich vorab auf der Angebotsseite über die aktuellen Kursinhalte, den Preis und die enthaltenen Leistungen.
Hier kannst du den Pin Starter ansehen:
*Affiliate-Hinweis: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link. Wenn du über den Link kaufst, erhalte ich möglicherweise eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Du musst jedoch nicht sofort einen Kurs kaufen, um anzufangen. Du kannst zunächst ein Business-Konto einrichten, deinen ersten Pin gestalten und Erfahrungen sammeln. Entscheidend ist, dass du einen Weg findest, der zu deinen Zielen, deinem Budget und deiner verfügbaren Zeit passt.
11. Dein einfacher Pinterest-Startplan für die erste Woche
Damit du das Gelernte direkt umsetzen kannst, findest du hier einen kleinen Startplan.
Tag 1: Ziele festlegen
Überlege dir, wofür du Pinterest nutzen möchtest. Willst du mehr Besucher auf deinen Blog bringen, deine Marke bekannter machen oder langfristig digitale Produkte vermarkten?
Tag 2: Profil vorbereiten
Richte dein Profil ein oder überprüfe dein bestehendes Konto. Verwende eine verständliche Profilbeschreibung, die zu deinen Themen passt.
Tag 3: Pinnwände erstellen
Lege einige thematisch passende Pinnwände an. Achte darauf, dass ihre Namen verständlich sind und zu deinen Blogartikeln passen.
Tag 4: Blogartikel auswählen
Wähle einen Artikel aus, den du auf Pinterest präsentieren möchtest. Überlege dir, welche Frage oder welches Problem dein Artikel beantwortet.
Tag 5: Ersten Pin gestalten
Erstelle einen Pin mit einer klaren Überschrift, einem übersichtlichen Design und einem passenden Link zu deinem Blogartikel.
Tag 6: Pin veröffentlichen
Ergänze Titel, Beschreibung und eine passende Pinnwand. Prüfe anschließend, ob der Link korrekt funktioniert.
Tag 7: Nächste Schritte planen
Überlege dir, welche weiteren Artikel du auf Pinterest vorstellen möchtest. Du kannst außerdem erste Varianten für deinen nächsten Pin sammeln.
Dieser Plan ist kein Erfolgsversprechen. Er soll dir helfen, die ersten Schritte zu gehen, ohne dich von der Vielzahl an Möglichkeiten überwältigen zu lassen.
Häufig gestellte Fragen zu Pinterest
Ist Pinterest kostenlos?
Du kannst Pinterest grundsätzlich kostenlos nutzen. Auch ein Business-Konto lässt sich für die organische Nutzung einsetzen. Für zusätzliche Werbereichweite kannst du Pinterest Ads nutzen, diese sind jedoch kostenpflichtig.
Kann man mit Pinterest Geld verdienen?
Pinterest selbst bezahlt dich nicht automatisch für veröffentlichte Pins. Du kannst die Plattform aber beispielsweise nutzen, um Besucher auf einen Blog zu bringen, eigene Produkte vorzustellen oder auf passende Affiliate-Angebote zu verweisen. Einnahmen sind nicht garantiert und hängen von deiner Strategie und deinem Angebot ab.
Brauche ich einen Blog, um Pinterest zu nutzen?
Nein. Du kannst Pinterest auch privat für Inspirationen und zum Speichern von Ideen verwenden. Wenn du allerdings gezielt mehr Besucher auf deine eigene Website bringen möchtest, ist eine passende Zielseite hilfreich.
Wie viele Follower brauche ich, um auf Pinterest erfolgreich zu sein?
Eine bestimmte Followerzahl ist keine Voraussetzung dafür, dass deine Pins entdeckt werden. Suchbegriffe, relevante Inhalte und die Interessen der Nutzer spielen ebenfalls eine Rolle. Eine hohe Reichweite oder viele Klicks lassen sich trotzdem nicht garantieren.
Ist Pinterest für Anfänger geeignet?
Ja. Du kannst mit einem einfachen Profil und wenigen Pins beginnen. Wichtig ist, die grundlegenden Funktionen kennenzulernen und deine Inhalte schrittweise zu verbessern.
Wie lange dauert es, bis Pinterest Besucher auf meinen Blog bringt?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Manche Pins erhalten schnell Klicks, andere benötigen länger oder werden kaum ausgespielt. Beobachte deine Kennzahlen über einen angemessenen Zeitraum und teste unterschiedliche Inhalte.
Muss ich jeden Tag auf Pinterest posten?
Nicht zwingend. Es gibt keine Veröffentlichungsfrequenz, die für alle Accounts gleichermaßen funktioniert. Wähle einen realistischen Rhythmus und konzentriere dich auf hilfreiche, thematisch passende Inhalte.






